1902 - Das Feldschlößchen auf der ersten Postkarte nach der Eröffnung 1899. Sehr schön ist darauf die parkähnliche Anlage und die Inneneinrichtung dargestellt.
1899 errichtete der Brauereibesitzer Johann Dietrich Ehlers vor den Toren der Stadt, an der Ammerländer Heerstraße 243, das Ausflugs- lokal "Feldschlößchen". Vor dem ersten Weltkrieg war es eines der beliebtesten Oldenburger Ausflugslokale. Das Haus mit dem Fachwerk und den Laubengängen war typisch für die Sommerfrische-Architektur der Jahrhundertwende. 1923 erwarb Karl Bartholomäus das Feldschlößchen. Er war Gastronom und besaß bereits das "Haus Wittekind", Lange Straße 81. In Anlehnung daran erhielt das Feldschlößchen den Namen "Landhaus Wittekind".Mehrfach wurde das Landhaus weiterverpachtet. Erst mit Heinrich Worthmann, der das Haus 1931 pachtete, änderte sich der Name wieder in "Feldschlöß-chen".Wortmann nahm einige bauliche Veränderungen vor, u.a. machte er aus den Laubengang eine geschlossene Veranda.
Links: Der ursprüngliche Eingang.
1915 - Detailansicht des Eingangs zum Feldschlößchen.
1911 - Straßenansicht des Feldschlößchens mit dem markanten Eingangsportal und dem Laubengang.