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1879 erhielt Johann Carl Friedrich Grasse die Konzession zum Betrieb einer Schankwirtschaft.
Diese Konzession wurde 1880 auf seine Witwe Helene und 1881 auf deren zweiten Ehemann Johann Hogen und nach dessen Tod wieder auf die Witwe Helene Hogen übertragen. Der Lindenhof hieß zu dieser Zeit "Zur Salzkiste" weil, wie man sich erzählt, Helene hinter dem Tresen auf eine Salzkiste saß und strickte, während die Gäste tranken. 1907 erwarb der Wirt
Johann Hinrich (Jan) Woge das Lokal und verkaufte es bereits 1910 an Johann Gerhard Ripken weiter. 1911 wurde ein Tanzsaal angebaut.



1915 - Die Gaststätte "Zum Lindenhof" an der Bloherfelder Straße 210.



Restaurant und Hotel "Zum Lindenhof"

Am 10. Dezember 1912 ist die Gaststätte die seit dieser Zeit "Zum Lindenhof" heißt, im Besitz der Familie Brüggemann. Der Wirt Heinrich Diedrich August Brüggemann fiel im Ersten Weltkrieg. Seine Witwe Meta Brüggemann (bekannt als "Met") führte das Lokal resolut und klug durch die schwierigen Zeiten des ersten und zweiten Weltkriegs.
Anfang 1946 zog sie sich im Alter von 68 Jahren aus dem aktiven Gaststättenbetrieb zurück. Sie starb 1957 im Alter von 80 Jahren.

Bild rechts: Meta Brüggemann in den 1930er Jahren




 

1933 - Der "Lindenhof" mit dem Eingang zum Garten.



1925 hat Meta Brüggemann eine umfassende Renovierung der Gaststätte vornehmen lassen. Am 13. Juni 1925 erschien in den "Nachrichten für Stadt und Land" folgende Anzeige:

Empfehle mein neu hergerichtetes Lokal mit schönem,
schattigen Garten mit Rasenplatz und Lauben allen Ausflüglern und Vereinen zur gefl. Benutzung. Vollständig renovierter Saal
mit Kegelbahn, Bühne usw. Vorzügliche Speisen und Getränke.
Zu zahlreichem Besuch ladet freundlichst ein
Meta Brüggemann




 

1933 - Der schöne Garten der "Gaststätte "Zum Lindenhof" lädt zum verweilen ein.



Heinrich Diedrich August und Meta Brüggemann hatten sechs Kinder. Den 38 Jahre alten Sohn Heinrich hat Meta Brüggemann
1946 zum Erben eingesetzt und ihm den "Lindenhof" übergeben.
Heinrich Johann August Brüggemann
(*5. April 1907 +28. August 1978) war während des Zweiten Weltkriegs zum Kriegsdienst verpflichtet und kehrte im Juni 1945 zurück. Heinrich Brüggemann führte den "Lindenhof" zusammen mit seiner Frau Ella von 1946 bis 1972.
Sie hatten drei Kinder: Enno, Heino und Doris. Doris, geboren am
6. 12. 1947, heiratete 1969 Manfred Lorenzen. Beide übernahmen 1972 den "Lindenhof" von Heinrich Brüggemann. Seit 1994 ist auch die Tochter Kerstin im Hotel- und Restaurantbetrieb der Eltern tätig.

>>>> Bild rechts: Heinrich Brüggemann im Alter von 70 Jahren.




 

Heinrich Brüggemann, mit einem "Prosit" auf seine Gäste.



1959 - Die Bloherfelder Straße mit dem "Lindenhof" (links).



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