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Schützenhof und Ziegelhof-Lichtspiele

Seit Jahrhunderten ist der "Ziegelhof " mit der Geschichte der Stadt verbunden. Das "Tegelhus" hat die Ziegelsteine zum Bau der Grafenburg und der Stadtmauern geliefert. 1345 geht die Ziegelei aus gräflichen in städtischen Besitz über. Die dort gebrannten Steine werden jahrhundertelang für die Instandhaltung der Oldenburger Burg sowie für Kirchenbauten im gesamten Oldenburger Land eingesetzt. 1816 wird die Ziegelei stillgelegt. Die dazugehörige Gaststätte bleibt den Oldenburgern erhalten. Um 1830 ist der Ziegelhof bereits ein beliebtes Ausflugslokal. Zum Anwesen gehörten zahl-
reiche Ländereien. 1870 verkaufte der Wirt Bargmann einen Teil davon an den Oldenburger Schützen-verein der im Gasthof bereits seine Sitzungen abhielt. In diese Zeit fallen zahlreiche Veränderungen. Der Schützenverein baut Schießstände und der Wirt Bargmann läßt das Wirtshaus umbauen.



1900 Der Schützenhof vom heutigen Friedhofsweg aus gesehen.



1880 geht der gesamte Ziegelhof einschließlich der Ländereien in den Besitz des Oldenburger Schützenvereins über. 1882 wird das Wirtshaus mit Saal und einigen Anbauten errichtet.
Der Gasthof erhält den Namen "Schützenhof zum Ziegelhof". Später wird der Name Ziegelhof in der Wirtshausbezeichnung aufgegeben. Der Volksmund hält aber weiter daran fest. Mehrfach hat der Schützenhof danach noch den Besitzer gewechselt. Von 1896 bis 1914 ist Dietrich Wilhelm Meyer
(später Waldhaus Wildenloh) der Wirt und 1914 übernimmt Heinrich Franksen den Schützenhof.





Mit dieser Anzeige,
vom 18. Mai 1899, in den "Nachrichten für Stadt und Land" gibt
Dietrich Meyer die Eröffnung des großen Konzert- und Gesellschaftsgartens bekannt.


1905 



1900 - Gesamtansicht des Schützenhof. Links der Saalanbau mit der großen Kuppel. Im Vordergrund die Schützenwiese von der heutigen Jägerstraße aus gesehen.



1904 - Ansicht des 1882 errichteten Saales mit dem schönen Garten. Dieser Saal mit der Kuppel ist in seiner Grundstruktur bis heute erhalten geblieben.



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