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Die Etzhorner Mühle

Am Etzhorner Weg 227, im Garten der Gaststätte "Zur Mühle", stand bis 1928 eine Wind- und Dampfmühle. Diese Mühle wurde 1873 von Heinrich Diedrich Horst als Holländische Windmühle erbaut. Der Müller Heinrich Horst war in Etzhorn ein angesehener Mann und wurde 1879, 1890, 1894 und 1898 Mitglied des Gemeinderats der Landgemeinde Oldenburg bzw. Ohmstede. 1900 übernahm sein Sohn, Diedrich Martin Karl Horst, die Mühle. Seine Witwe verkaufte sie 1920 an Wilhelm Oltmanns.





1927

Die ehemalige Windmühle am Etzhorner Weg 227.


1921 erwarb der Ziegelmeister Franz August Drewes die Mühle. Drewes ließ die Windmühle 1928, wahrscheinlich arbeitete sie nicht mehr rentabel, abbrechen (Bild unten). An gleicher Stelle baute er eine Motormühle die 1940 in den Besitz des Fuhrunternehmers Bernhard Stöckel überging.
Die Mühle war noch bis 1949 in Betrieb. Der letzte Pächter war Adolf Fröllje der danach von 1949 bis 1975 mit einer eigenen Motormühle am Mittelkamp 59, für die Etzhorner das Korn mahlte.





1926

Die Mühle z.Zt. des Besitzers Franz August Drewes.


1928 - Abbruch der Etzhorner Mühle 1928. Viele Etzhorner ließen sich auf dem Foto verewigen.



1927 - Die Etzhorner Gastwirtschaft,Wind- und Dampfmühle zur Zeit von Adolf Drewes. Die Mühle links im Hintergrund.



Mit Inbetriebnahme der Mühle ist auch die Gastwirtschaft eröffnet worden. Der Müller
Heinrich Diedrich Horst erhielt am 12. August 1873 auch die Schankerlaubnis für eine Wirtschaft. 1903 wurde eine Kegelbahn gebaut, die aber mit der Mühle 1928 wieder abgebrochen wurde.
Die Gastwirtschaft diente Jahrzehnte Etzhorner Vereinen als Versammlungsort. In den 50er Jahren wurde die Wirtschaft von den Eigentümern Ernst und Helga Stöckel betrieben.
Danach wechselten die Pächter bis vor einigen Jahren der Besitz an Hartmut Stöckel überging.
Seitdem wird die über 130 Jahre alte Gastwirtschaft wieder von der Familie Stöckel bewirtschaftet.



2009 - Die Gastwirtschaft "Zur Mühle" heute.