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Die Ohmsteder Kirche

Bis zum Jahr 1901 hatte die Stadt mit der St. Lamberti nur eine evangelische Kirche.
Die Bewohner der Landgemeinden mußten lange Wege zu Fuß zurücklegen. Eine Aufteilung der großen kirchlichen Gemeinde war seit 1854 im Gespräch. Es waren die Oldenburger Geschäftsleute die sich widersetzten. Es gab noch kein Gesetz zur Sonntagsruhe und die Landbevölkerung nutzte den Kirchgang zum Einkaufen in Oldenburg. 1891 wurde das Gesetz der Sonntagsruhe verabschiedet und der wirtschaftliche Grund entfiel. 1897 wurde die Gemeinde Oldenburg dann in vier Pfarrgemeinden aufgeteilt (Oldenburg, Ohmstede, Eversten und Ofen). Osternburg war seit 1616 selbstständig und gehörte nicht zum Stadtgebiet. Ohmstede war zu dieser Zeit eine bäuerlich strukturierte Gemeinde.
Sie umfaßte im wesentlichen die Bauernschaften Bürgeresch, Donnerschwee, Waterende, Loyerende, Bornhorst, Ohmstede, Nadorst, Ofenerdiek, Etzhorn, Wahnbek und Ipwege.

Zur Kirchengemeinde Ohmstede gehörten zu dieser Zeit etwa 5000 Gemeindemitglieder.



 

Am 1. Mai 1900 erhielt die Kirchengemeinde Ohmstede von der Stadtgemeinde einen Betrag von 110 000 Goldmark ausgezahlt. Da es noch keinen eigenen Friedhof gab, wurde ein Grundstück in der Größe von 3 ha erworben, auf dem Kirche, Friedhof und Pastorei Platz finden sollten. Architekt der Kirche war der Oldenburger Baurat Ludwig Freese. Wie auch die beiden Schwesternkirchen Eversten und Ofen wurde die Ohmsteder Kirche im neugotischem Stil errichtet. Die Kirche besitzt einen 50 m hohen, schlanken Kirchturm der zum Wahrzeichen der Gemeinde geworden ist.

Ansicht der Kirche unmittelbar nach der Fertigstellung im Jahre 1901
(Bild rechts).

Luftaufnahme aus dem Jahre 1960
(Bild unten).
 




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