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Haslinde-Hoyer-Brauerei

1726 wurde erstmals in alten Urkunden der Ohmsteder Erbkrug Jürgens erwähnt. Daraus entstand 1825 eine Brauerei damals auch Bierfabrik genannt. Dem tüchtigen Braumeister gelang es den städtischen Kollegen viele Kunden abzuwerben. Er fuhr mit seinem Pferdegespann nach Oldenburg und lieferte sein hervorragendes Bier frei Haus, ohne ein zusätzliches "Bringegeld" zu erheben.




Diese Brauerei übernahm 1876 der aus Westfalen stammende Bernhard Haslinde der das Unter-nehmen ausbaute und zu neuer Blüte führte. Auf Haslindes Veranlassung wurde 1896 die Bahnlinie Oldenburg-Brake gebaut, die unmittelbar hinter seiner Fabrik verlief. Damit konnte er sein Bier auch über größere Entfernungen verkaufen. Dem tüchtigen Brauereibesitzer gehörten u.a. die bekannten Gaststättenbetriebe Rudelsburg an der Ofener Straße und der Kaiserhof. Im Inflationsjahr 1922 wurde die Brauerei mit der Hoyer-Brauerei zur Haslinde-Hoyer-Brauerei vereinigt. 1971 wurde sie an die Haake-Beck-Brauerei verkauft. Sie diente den Bremern noch einige Jahre als Auslieferungs-lager bevor sie, einschließlich der Haslinde-Villa, 1976 abgerissen wurde. An dieser Ecke, Donnerschweer Straße/August-Hanken-Straße, ist heute ein großes Gewerbegebiet.

Rechts: Bernhard Haslinde (1845-1925)


1890 - Die Brauerei auf einer alten Ansicht.



1957 - Die Haslinde-Hoyer-Brauerei vor der 1896 gebauten und inzwischen wieder entfernten Braker Bahnlinie. Rechts die August-Hanken-Straße.



1957 -  Vorderansicht der Brauerei. Im Vordergrund rechts die Villa Haslinde.



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