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Das Elektrizitätswerk an der Doktorsklappe

Am 1. Mai 1907 wurde erste E-Werk, zur Versorgung der ganzen Stadt, in Betrieb genommen. Die AEG hatte auf einem 2300 Quadratmeter großen Grundstück an der Doktorsklappe am Wendehafen das Werk gebaut (Kosten 600 000 Mark), in dem zwei Turbinen 500 Kilowatt Leistung erzeugten. Die Bürger waren fasziniert, sie erhielten ab 1909 auch elektrisches Straßenlicht und wollten nun alle von der neuen Technik profitieren. Doch zunächst ging das nur in der Innenstadt. „Man hatte damals nur an kurze Leitungswege gedacht und das Werk auf Gleichstrom ausgelegt. Den für weite Strecken geeigneteren Wechselstrom gab’s erst nach dem Bau des neuen E-Werks (zwei Drehstrom-Turbogeneratoren mit 2500 Kilowatt) ab 1926 an der Doktorsklappe. Dieses neue Drehstromwerk an der Doktorsklappe (Wendehafen/Stau) wurde errichtet vom Architekten Klingenberg (siehe Bilder).

Nach der Stillegung des Kraftwerks nutzte die Bettfedernfabrik Fromm das Gebäude.
Heute stehen an der Doktorsklappe/Wendehafen Appartements und Eigentumswohnungen.



1935 - Eingang zum Kraftwerk an der Amalienstraße.



1926 - Ansicht vom Stau.



1926 - Das städtische Elektrizitätswerk mit Maschinenhalle.



1926 - Das städtische Elektrizitätswerk vom Stau aus gesehen.



1926 - Von Osten aus gesehen. Links das alte Gleichstromwerk.



1926 - Ansicht des Maschinenhauses.



1957 -  Der Standort des ehem. Elektrizitätswerkes am Wendehafen.



1950 - Das Kraftwerk mit dem Wendehafen (im Bild unten).



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