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1910 - Die Drehbrücke im geschlossenem Zustand.



Die Eisenbahnbrücke über die Hunte

Seit der Inbetriebnahme der Eisenbahn in Oldenburg, im Jahre 1867, wird die tideabhängige Hunte durch die Eisenbahnstrecke Oldenburg-Bremen und später auch Oldenburg-Osnabrück gekreuzt. Auf der Hunte sind See- und Binnenschiffe unterwegs, für die in Abhängigkeit des Tidehubes der Hunte, die Brücke geöffnet werden muss. 1867 querten zunächst zwei eingleisige Dreifeldbrücken die Hunte. Je ein Feld bestand aus einem Drehelement, das mit einer mechanischen Kurbel eine Durchfahrtsöffnung für die Schifffahrt bis zum Stau, dem damaligen Oldenburger Hafen (heute Stautorkreisel) freigeben konnte (Leider ist mir kein Foto dieser Brücke bekannt). Kleinere Schiffe konnten schon früher bei Niedrigwasser die Brücke ohne Öffnung in Eigenverantwortung passieren.



1910 - Die Drehbrücke im geöffnetem Zustand.



Ende des 19. Jahrhunderts wurde an gleicher Stelle eine große zweigleisige Fachwerk-Drehbrücke, mit einem Mittelpfeiler im Fluss, auf der sich die Brücke drehte in Betrieb genommen. Bei Öffnung der Brücke stand so für den sich begegnenden Schiffsverkehr je eine schmale Fahrrinnen zur Verfügung.

Der Osternburger Teil der Brücke wurde im April 1945 durch die deutsche Wehrmacht gesprengt.


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DIE BILDER DIESER SEITE ZEIGEN DIESE DREHBRÜCKE.



1920 - Die Drehbrücke geschlossen mit dem Fußgängerübergangim Vordergrund. Im Hintergrund die Glashütte.



1930 - Die geschlossene Drehbrücke. Blick nach Osternburg/Drielake.



1900 - Aufnahme von der Eisenbahnbrücke in Richtung Stadt. Die Holzkonstruktion im Vordergrund soll den Mittelpfeiler der Drehbrücke vor Treibeis und Schiffskollision schützen.



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