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Die Friedenskirche

Die 1858 in Oldenburg gegründete Methodistengemeinde hatte ab 1865 ihren Kirchensaal in der Gottorpstraße. Da die Gemeinde ständig wuchs erwies sich das Versammlungshaus bald als zu klein. Bereits 20 Jahre später strebte man einen Neubau an. Die Gemeinde wünschte sich einen repräsentativen Bauplatz im Stadtzentrum. Die Wahl viel auf den Oppermannschen Garten am neu angelegten Friedensplatz. Das Grundstück war bereits bei der Planung des Friedensplatzes für ein repräsentatives Gebäude vorgesehen und hatte sich zu einem Spekulationsobjekt entwickelt. Der Ratsherr und Architekt Carl Spieske war beauftragt das Grundstück zu verkaufen. 1893 erwarb die Methodistengemeinde das Grundstück für die damals immense Summe von 28 000 Mark. Spieske hatte sich zusichern lassen das Kirche und Predigerhaus von ihm ausgeführt werden müssen.



1892 - Blick auf das noch unbebaute Oppermannsche Grundstück am Friedensplatz.



Der Methodistenprediger Franz Klüsner setzte sich tatkräftig
für den Bau der neue Kirche ein. Unter seiner Leitung wurde von der Gemeinde ein Baukomitee eingerichtet.
Zunächst sollte ein 35m hoher Turm vor die Kirchenfassade gesetzt werden. Dies führte zu erheblichen Protesten, da die Oldenburger fürchteten, der Kirchturm würde die herausragende Bedeutung der Friedenssäule schmälern. Der Turm wurde deshalb durch einen 10m hohen Dachreiter ersetzt.

Bild rechts:
Der Prediger Franz Klüsner *14.November 1837 +20.Oktober 1916
gilt als Erbauer der Friedenskirche.




 

1904 - Die Friedenskirche wurde zum repräsentativen Blickpunkt am Friedensplatz.



 
Um den Bau der Kirche zu ermöglichen wurden von der Gemeinde erhebliche finanzielle Opfer erbracht. Am 21. Mai 1894 konnte der Grundstein für die Friedenskirche gelegt werden.

Am 31. Oktober 1894, dem Reformationstag, wurde die Friedenskirche mit einer Einweihungs-feier ihrer Bestimmung übergeben.



Bild links:
Anzeige aus den "Nachrichten für Stadt und Land" vom 30. Oktober 1894.
 


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